| 250. Jens |
11.08.2010 04:33 |
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Hallo Herr Rüpke, vorweg möchte ich meinen Dank und Anerkennung aussprechen, daß Sie solch eine Webseite mit wirklich umfangreichen und interessanten Information auf die digitalen Beine gestellt haben. Ich bin begeistert! Nun zu meiner Frage: Es geht um einen eventuellen Kauf eines 50er Jahre Siedlungshauses, bei dem ich mir natürlich neben anderen eventuellen Altlasten auch um die eingesetzten Holzschutzmittel Gedanken mache. Aus einigen noch vorhandenen Bauunterlagen geht hervor, daß der Eichenparkettfußboden mit "Bajutox P" versiegelt wurde. Klingt irgendwie nicht so gesund ;-) Ausgeführt wurden die Arbeiten im Juni 1954 von der Norddeutschen Holzschutzgesellschaft MBH mit Sitz in Hamburg. Habe auch schon etwas recherchiert (sehr interessant alles, die haben ja sogar noch mit Quecksilber "rumgepfuscht" zu der Zeit und PCP gab es wohl auch schon), konnte aber nur fragmentarisch herausbekommen (google Büchersuche), daß es weitere Bajutox Mittel gab und der Hersteller(?) Batty war (Harry Batty, der wohl auch wieder wie noch ein Werner Lange mit der Norddeutschen Holzschutzgesellschaft zusammenhängt). Können Sie mir Näheres zu den Inhaltsstoffen von "Bajutox P" sagen? Ich bin gespannt! Allerbeste Grüße! Jens
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| 249. Martin G. |
06.08.2010 14:37 |
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Hallo, ich möchte eine generelle Frage stellen. Bei einem fast 100 Jahre altem Haus, was wir uns kaufen wollen, hat es vor ca. 40 Jahren gebrannt. Sollte man davon die Finger lassen, weil sich in solchen Fällen generell durch die Löscharbeiten Hausschwamm bildet, oder muss dies nicht zwangsläufig der Fall sein? Über damalige Trockenlegungen (bis auf ein neues Dach)ist nichts bekannt. Wenn nicht, gibt es markante Punkte für das Hochnehmen des Fußbodens (Teppich, darunter Diehlen)wo wir am besten mal nachschauen können, ob sich Hausschwamm gebildet hat? Ich bin begeistert von diesem Forum, und ich eine schnelle Antwort was ich noch vergesseb habe..... Ich rede von der Decke Erdgeschoss zum 1. Stock. Das Haus hat auch einen Teilkeller der ständig Schwitzwasser hat.
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| 248. helga härtel |
04.08.2010 11:42 |
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Ich finde es super endlich ein Forum zu finden, wo man was über den echten Hausschwamm erfahren kann. Ich wohne in Österreich und habe ein Holzriegelhaus ca. 80 Jahre alt - dementsprechend wurde die Bodenplatte ausgeführt. Letztes Jahr im Winter wurde bei uns der echte Hausschwamm festgestellt (mit Gutachten einer technischen Einrichtung der Uni-Graz) und im Frühjahr großzügig beseitigt, bekämpft und wieder neu mit anorganischem Material aufgebaut. Vor drei Tagen traute ich meinen Augen kaum, ich fand im Keller wieder einen Fruchtkörper des echten Hausschwammes. Es ist leider nicht so leicht einen Spezialisten für solche Angelegenheiten zu finden, dieses sind sehr rar, können Sie mir vielleicht sagen, wo ich in Österreich wirklich einen Spezialisten finde, der mir im Moment sehr schnell und einen fachlich kompetenten Rat gibt. LG Helga
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| 247. flickinger erika |
18.07.2010 14:38 |
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Hallo Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin. Ich bin kein Hausbesitzer, sondern wohne in Miete, in einer Wohnung, die mir zwischenzeitlich etwas Angst macht. Ich wohne seit Mitte März diesen Jahres, in einem Mietshaus. Aus Gründen zu weiter Entfernung habe ich die Wohnung zuvor nur auf Bildern gesehen. Im Wohnzimmer löst sich am Kamin unten schon die Tapete ab und verfärbt sich. Nach kurzer Zeit, entstanden immer mehr Risse in Decke und Wänden, wobei teilweise die neue Tapete mitaufreißt. Im Treppenhaus das gleiche, tiefe Risse in jedem Stockwerk. An der Haustürecke (innen) bröckelt rechts und links unten, der ganze Verputz an den Ecken ab, und zum Vorschein kommt, verrostetes Eisen und morsches rötliches Holz. Aus dem Keller kommt ein sehr modriger Geruch. Da mein Asthma schlimmer wurde, machte ich mich im Haus auf die Suche. Im Keller, der sich innerhalb des Hauses befindet, sieht man an der Decke die Trägerbalken, sieht nach Eisen aus. Diese sind fast durchgehend gerostet. Ein sehr unangenehmer Geruch, Amoniakähnlich. Die Kellerwände wurde zum größten Teil vom Verputz befreit und die Fugen sehr tief ausgekratzt. der alte Verputz und Holzstücke die dort herumliegen, sehen aus, als zerbröseln sie gleich. Stellenweise hängen dicke, schwarze Fäden von der Decke. In einem Keller, dessen Zugang außerhalb des Hauses ist, habe ich ein Gewächs an der Wand (Außenwand)und einer Innenwand gefunden, das mir nicht geheuer ist. Bilder sind hier zu sehen: http://i425.photobucket.com/albums/pp336/shalana111/37397_1333239740727_1523061618 http://i425.photobucket.com/albums/pp336/shalana111/36442_1333239340717_1523061618_3089.jpg http://i425.photobucket.com/albums/pp336/shalana111/36398_1333239460720_1523061618_3089.jpg http://s425.photobucket.com/albums/pp336/shalana111/?action=view¤t=35840_1333239620724_1523061618_3089.jpg Sehr modriger, nicht definierbarer Geruch in diesem Keller. Es muss wohl früher einmal eine Waschküche gewesen sein. Bei Blumentöpfen (mit alten Pflanzen) die dort stehen, findet sich dieses weiße Zeug auch, auf der darin befindlichen Erde. Ein Teil eines altes Holztägers liegt dort herum, dieser hat die Struktur von einem Mosaik und ist sehr bröselig. Die Trägerbalken an der Decke sind auch stellenweise verrostet. Es existieren auch Bilder von den Rissen und anderem mehr. Der Vermieter zuckt nur mit den Schuldern und meint, "Ich kümmere mich darum", tut aber nichts. Hat jemand eine Vermutung, was es sein kann? Muss ich mir Sorgen machen? Ich lebe mit zwei Kindern in der Wohnung. Danke schon einmal im voraus Erika Flickinger
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| 246. Dr. Ulf Seidler |
07.06.2010 13:59 |
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Hallo zusammen, Ich bin seit langem auf der Suche nach einem hölzernen Eigenheim in Thüringen und habe mich auch schon im Internet nach Firmen erkundigt und informiert. Nun hab ich diese Firma in Erfurt gefunden: http://www.woodexperts.de Ich habe mich dort auch schon beraten lassen und da ich kurz davor stehe einen Vertrag zu unterzeichnen, wollte ich mir auf jeden Fall noch mal verschiedene Meinungen einholen. Hat vielleicht schon jemand Erfahrung mit der Firma gemacht? Oder kennt sich jemand mit deren Bauweise aus? Ich freue mich auf eure Ratschläge und Antworten Mit freundlichen Grüßen Dr. Ulf Seidler
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Hallo, ich kann eine kurze Zwischenmeldung geben. Nachdem heute eine Probebohrung gemacht und der Bereich unter dem Wohnzimmer besichtigt wurde, konnte dort kein Hausschwamm und auch keine Sporen oder sonstige Hinweise auf einen Hausschwamm oder sonstige Dinge gefunden werden. Das widerspricht übrigens der Aussage des "Hausschwammbekämpfers" der in diesen Bereichen eine eindeutige "Verfärbung" festgestellt haben wollte. Unser Sachverständige empfiehlt immer noch unter jeden Raum der einen Kreichkeller hat einen "Lichtschacht" anzulegen (bzw. mehrere). Dazu empfiehlt er jeweils zwei Löcher (Durchmesser je ca. 30 - 40 cm) pro Lichtschacht. Zusätzlich empfiehlt er die Bereiche durch die Lichtschächte "auszuspühen". Wobei der Sachverständige immer noch sagen muss, dass er nicht weiss ob das wirklich etwas bringt. Gruß MN
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Hallo, die Wände sind aus massiven Ziegeln ... Gruß MN |
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Hallo, vielen Dank für die schnelle Meldung und die Anonymisierung. Hier ein paar genauere Informationen: a) Das Haus wurde 1994 gebaut. b) Es handelt sich um einen Atriumbungalow bei dem 90% der Fläche auf einer Ebene liegen. c) Bis auf den Innenhof und den Heizkeller befand sich ein ca. 60 cm hoher Kriechkeller unter dem gesamten Haus. Ein anderer Keller existiert nicht. d) Seit Hausschwammsanierung Mitte 2009 sind drei Zimmer, die Waschküche und der Flur im hinteren Bereich komplett mit Betong plus Bodenheizung aufgefüllt. e) Über dem Krichkeller befindet sich folgende "Schicht" (von unten nach oben): 1. Dachlatte 24/48mm 2. Fehlboden 20mm Fichte 3. Öliges Baupapier 4. 120mm K40 Mineralwolle 5. 10mm Latexgebunddene Kokosfaser (auf den Kanthölzern auf denen der Fußboden liegt. 6. 30mm Diele (Fichte) 7. 5mm Termisch verdichtetes Polyesterflies 8. 29mm Diele (Kiefer) f) Die momentanen Belüftungsrohre sind rund ums Haus "gebohrt" und haben eine Größe von ca. 15cm - 20cm Durchmesser. Laut Bausachverständiger ist diese Unterlüftung nicht ausreichend, weil sie nicht direkt gegenüberliegen und die Belüftungsrohre teilweise "um die Ecke" gehen. So entstand ein idealer Nährboden für den Hausschwamm. Saniert wurden ca. 80 qm. Befall war der echte Hausschwamm Serpula lacrymans älteren Datums (ca. 2005). Der Experte ist unter die übrigen Zimmer "gekrochen" (Wohnzimmer, Flur 2, Bad, Schlafzimmer, Küche und Windfang) um zu kontrollieren ob ein Befall vorliegt. Ein Befall konnte nicht festgestellt werden - es wurde jedoch unter der Küche und dem Wohnzimmer eine "Verfärbung" die auf einen späteren Befall hindeuten festgestellt. Wie erwähnt wurden mit uns drei Dinge angesprochen: - Wir können den gesamten restlichen Boden herausreisen, den Kriechkeller mit Beton auffüllen und den Boden inkl. Bodenheizung neu aufbauen. - Wir können neue und größere Belüftungsschächte anlegen lassen um eine bessere Unterlüftung zu geährleisten. On das etwas bringt, konnte man uns nicht versprechen. - Wir können nichts machen und hoffen dass uns das Haus nicht von unten "durchfault". Soweit der Experte. In der Zwischenzeit haben wir einen Kostenvoranschlag für die Belüftungsschächte machen lassen. Außerdem war in der Zwischenzeit ganz unabhängig ein Energieberater bei uns. Laut Baufirma sollten wir den Kreichkeller mit Hausschwammschutzmittel untersprühen lassen. Zusätzlich empfahl er die dunklen Stellen abzukratzen. Laut Energieberater sollten wir den Kreichkeller "ausblasen" und vorher mit Schwammschutzmittel aussprühen. Dabei empfahl er uns ein Granulat das gleichzeitig eine zusätzliche Dämmung herbeiführt. Der "Schwammexperte" der den Hausschwamm im hinteren Bereich entfernt hat und alles mit Schutzmittel bearbeitet hat usw. hatte nur eine Meinung. Sicherheitshalber alles herausreisen. Er wollte nicht auf eine alternative Behandlung oder Schutzbehandlung eingehen. Er hat sich den Bericht des Sachverständigen auch nicht richtig angesehen. Er meinte nur, wenn ein Verdacht besteht, alles rausreißen. Wenn Sie noch weitere Fragen haben - kein Problem. Bilder vom Bereich unter den Zimmern haben wir leider nicht. Ich bin sehr auf Ihre neutrale Meinung gespannt. Denn alle anderen Personen haben ein finanzielles Interesse daran, dass wir möglichst viel am Haus machen lassen. Dankende Grüße MN
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| 242. M. N. |
04.05.2010 22:05 |
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Nochmal Hallo, mein Eintrag war wohl zu lang. Hier der zweite und letzte Teil meines Eintrages: Unserem Fachmann für den Hausschwamm trauen wir nicht mehr wirklich. Er möchte mit uns über alternativen gar nicht sprechen. Er sagt er lehnt jede Verantwortung ab wenn wir nicht alles herausreisen und er bietet und auch keine andere Möglichkeit an. Er sagt aber auch, dass er so einen Kriechkeller noch nie hatte. Er möchte mit uns auch nicht wirklich Alternativen durchsprechen. Es spricht immer davon, dass wir "sicherheitshalber" alles abreisen sollen. Das wäre jetzt in diesem Stadium auch viel günstiger als lange zu warten und dann gleichzeitig die Wände "abzukratzen" usw. Für uns ist die Sache nervlich belastend. Die kosten des hinteren Bereiches beliefen sich auf 100.000 Euro. Der vordere Bereich ist fast doppelt so groß ... da möchten wir nicht an die kosten denken. Wenn wir das ganze ca. 5 - 10 Jahre aufschieben könnte, würde uns das schon etwas nutzen. Aber abwarten bis uns der Boden zusammenfällt wollen wir auch nicht. Jetzt haben wir ihre Seite gefunden und hoffen eine neutrale Meinung zu bekommen. Denn alle um uns herum haben ja ein finanzielles Interesse daran, dass wir etwas machen lassen. Hoffnungsvolle Grüße Familie Nikisch PS: Falls Sie noch Informationen brauchen, können wir Ihnen gerne noch Unterlagen zuschicken.
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| 241. M.N. |
04.05.2010 22:03 |
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Hallo, ich hoffe Sie können uns helfen. Wir haben vor ca. 5 Jahren ein Haus gekauft (Baujahr 1995). Das Haus hat einen ca. 60 cm hohwn Kriechkeller. Vor ca. 1 1/2 Jahren haben sich im hinteren Breich die Holzböden abgesenkt und wurden "modrig". Es wurde ein echter Hausschwamm festgestellt. Ursache des Schwammes war wahrscheinlich die unzureichende Belüftung unter dem Haus. Zwar wurden Belüftungslöcher rund um das Haus angelegt - diese waren wohl aber zu klein und konnten den Kriechkeller nur unzureichend belüften. Wir haben uns entschlossen den gesamten hinteren Bereich des Hauses fachgerecht zu sanieren (ca. 100 qm). Jetzt wurde der vordere Bereich des Hauses kontrolliert. Das war nicht so einfach, da der Kriechkeller nicht richtig "betretbar" ist. Leider wurden an drei Stellen (unter dem Wohnzimmer, der Küche und im Eingangsbereich) der Beginn eines erneuten Befalles festgestellt (wobei der Hausschwamm wohl noch nicht richtig ausgebrochen ist sondern sich "lediglich" im Startstdium befindet. Uns wurden jetzt folgende Alternativen vorgeschlagen: 1. Sichherhaltshalber im kompletten vorderen Bereich die Böden rausreisen, den Boden auffüllen und alles sanieren (so wie im hinteren Bereich). 2. Die Luftschächte rund ums Haus vergrößern und zusätzliche Luftschächte anlegen um die Verbreitung und den Wachstum des Schwammes zu verhindern. Der Fachmann sagt klar, dass wir Punkt 1 wählen sollten. Da es sich aber um ca. 200 qm handelt (inkl. Bad, Wohnzimmer, Küche ...) sind die Kosten viel zu hoch als das wir dass so kurz nach unserer letzten Renovierung bezahlen könnten. Bei Punkt zwei (Kosten ca. 10.000 Euro) könnte niemand sagen ob es tatsächlich etwas nützt. Eventuell würde es das ganze nur aufschieben. Die Baufirma die uns einen Kostenvoranschlag für die Belüftungslöcher gemacht hat, empfahl uns den gesamten unteren Bereich im Vorfeld aussprühen zu lassen so dass der "Ansatz" des Hausschwammes zerstört, aufgehalten bzw. dem ganzen vorgebeugt bzw. der Befall stark verzögert werden könnte. Generell empfahl er uns auch dass wir im Vorfeld eventuell eine Person unter das Haus "kriechen" lassen sollen und er den Ansatz entfernen sollte. Wir sind stark verunsichert weil wir nicht wirklich wissen was wir machen sollen. Generell sagt uns unser "Verstand", dass es doch eine Möglichkeit geben muss den Hausschwamm in diesem Stadium des "noch nicht ausgebrochen seins" gegenzuwirken. Wahrscheinlich sagt uns die Hoffnung, dass man doch in diesem Stadium eine andere Lösung finden kann als alles herauszureisen ... Unser Energieberater der zu den Zeit auch anwesend war empfahl uns den kompletten Kriechkeller "auspusten" (?) zu lassen - also ein Granulat oder sonstiges Material durch die Belüftungsschächte zu pusten. Zusammen mit einem Mittel gegen Hausschwamm würde dass eine Dämmung und gleichzeitig ein Hausschwammschutz bedeuten. Unserem Fachmann für den Hausschwamm trauen wir nicht mehr wirklich. Er möchte mit uns über alternativen gar nicht sprechen. Er sagt er lehnt jede Verantwortung ab wenn wir nicht alles herausreisen und er bietet und auch keine andere Möglichkeit an. Er sagt aber auch, dass er so einen Kriechkeller noch nie hatte. Er möchte mit uns auch nicht wirklich Alternativen durchsprechen. Es spricht immer davon, dass wir "sicherheitshalber" alles abreisen sollen. Das wäre jetzt in diesem Stadium auch viel günstiger als lange zu warten und d |
| 240. christoph hendrich |
07.04.2010 15:33 |
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Danke für Ihre ausführliche Antwort, Herr Rüpke. Lüfungsöffnungen hat mein Fußboden in keiner Weise. Im Gegenteil: Die Bretter wurden zuerst verlegt und dann der recht starke Innenputz nahtlos bis zum Holz geführt... Mit Ihren Bemerkungen zur nachträglichen Horizontalsperrung haben Sie mich schon ins Grübeln gebracht... Die Meinungen sind selbst unter Fachleuten (Architekten) ohne wirtschaftliche Eigeninteressen recht unterschiedlich! Vielleicht geht es aber nicht richtig mit wenig Aufwand den Verfall wenigstens zu stoppen, wenn das Haus (vorerst) schwach bewohnt und nicht geheizt werden soll. Christoph Hendrich |
| 239. christoph hendrich |
28.03.2010 09:38 |
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Hallo HolzFragen.de, aus verschiedenen Gründen möchte ich in meinem fast unbewohnten Haus Baujahr 1915 nur das zur Substanzerhaltung nötige tun. Also an den gut zugänglichen Aussenwänden eine Horizontalsperre in der richtigen Höhe einbringen. Nun sind aber auf in leicht lehmigen Kies gebeteten Lagerhölzern Dielenböden befestigt, die ich am liebsten (jetzt) nicht verändern möchte. Ist das Risiko eines Hausschwamm befalls in diesem Fall gross? (Die Bedingungen hinsichtlich Feuchte dürften ja gegeben sein.) Könnte man noch irgendwas weniger aufwändiges tun, um das Befallsrisiko zu veringern? Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar. Christoph Hendrich
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| 238. Martin Hans-Müller |
28.03.2010 00:20 |
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Hallo Herr Rüpke, ich habe jetzt Bilder von dem Befallenen Teilen gemacht und würde Sie bitten, mir eine grobe Einschätzung bzw. Ihre Meinung zu diesen zu geben. http://img59.imageshack.us/i/p1010218l.jpg/ zeigt eine Fußdiele und die anliegende Wand, mit der "Bewucherung" http://img265.imageshack.us/i/p1010217uf.jpg/ nochmal größer http://img696.imageshack.us/i/p1010215o.jpg ist der Rest der Balkenkopfes zu sehen mit dem Befall http://img28.imageshack.us/i/p1010214w.jpg zeigt einen entfernten Balken mit dem innerem Befall http://img651.imageshack.us/i/p1010213wds.jpg/ hier ist noch ein Balken im Mauerwerk und Befall zu sehen http://img717.imageshack.us/i/p1010212o.jpg/ anderes Bild vom gleichen Balken Ich hoffe Sie können mir einen Einblick zur Situation geben. schonmal Danke im voraus. mit freundlichen Grüßen Martin Hans-Müller
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| 237. Tim Grothe |
11.03.2010 14:57 |
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Hallo Herr Rüpke, ein Teil des Flachdachs unseres Winter-Rohbaus war über den Winter nicht richtig abgedichtet, so dass jetzt Schmelzwasser in die innere Holzverschalung eindringen konnte. Mittlerweile ist das Dach von oben abgedichtet, die Holzschalung zeigt jedoch dunkle Flecken und ist relativ feucht. Der Bau selbst ist zu, d.h. die Fenster sind eingebaut, aber noch ohne Heizung. Würde es etwas bringen, im jetzigen Zustand Bautrockner aufzustellen? Der Bauleiter möchte es nur lufttrocknen lassen, und dann die Dämmung und die Dampfsperre einbauen und anschließend den Innenputz im Haus aufbringen. Was meinen Sie? Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Hier ein Bild: http://www.bauexpertenforum.de/vbimghost.php?do=di
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| 236. Martin Hans-Müller |
09.03.2010 23:35 |
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Hallo Herr Rüpke, ich habe einen sanirungsbedürftigen Altbau erworben. Bei der Begutachtung der Balken, war mir klar, dass die Balkenköpfe in Würfelform zerfallen sind, was laut diverser Internetquellen ein Anzeichen für den echten Hausschwamm sei. Daher tippe auf einen echten Hausschamm-Befall. Das Haus wurde 1896 erbaut und vor circa 30 Jahren ( ca 1981) wurden die Balkenköpfe provisorisch Verstärkt (Neue Balkenteile (80 x 80 mm) einfach drangenagelt). Der Hausschwamm hat sich wohl durch den Fußpfetten (oder Schwelle?) zu jedem Balkenkopf verbreitet. Die neuen Balkenteile, die verbaut worden sind, sind Befallfrei. Auch gibt es keine Fruchtkörper (haben großflächig den Boden usw abgenommen), jedoch sind kleine Mycel Stränge in den Mauerfugen und an den Balken zu finden. Ich habe nun die Balkenköpfe großzügig abgeschnitten und mit U-Profilen und Balkenschuhen repariert (und die Mauerfugen usw abgefalmnmt). Meine Frage ist nun, ob der Hausschwamm aktiv ist, da er zB die neuen Teile nach knapp 30 Jahren nicht befallen hat. Wenn er nicht aktiv ist, reicht es den Balkenkopf zu sanieren, den Hausschwamm zu entfernen und gegebenfalls noch abzuflammen? Wie kann ich sicher gehen, ob der es echter Hausschwamm ist, ob er aktiv ist und welche Maßnahmen zu ergreifen sind? Im Vorraus schonmal Danke für die Antwort. mit freundlichen Grüßen Martin Hans-Müller
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| 235. Christoph63 |
07.03.2010 11:40 |
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Guten Tag! In einem Fachwerkhaus, für das wir uns interessieren, haben wir in einem Raum filgendes Schadensbild gefunden. Auf der Außernseite an der entsprechenden Stelle ich das Holz (Schweller durchgemodert), insofern ist ohnehin klar, dass das ausgetauscht werden muss. Was ich aber frage, ist das schadensbild. Ist das "einfach nur" modderiges Holz, oder ist das ein Holzschadpilz gewuchert? Ich hoffe die Bilder lassen sich einbinden. Ich danke für Hinweise! [img="http://picasaweb.google.de/lh/photo/DBxqE5aAmAhrnW7JhDkt8A?authkey=Gv1sRgCOaOm--srKvrlAE&feat=directlink"] [img="http://picasaweb.google.de/lh/photo/XljbseG2fchEFueGhqfTNw?authkey=Gv1sRgCOaOm--srKvrlAE&feat=directlink]
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| 234. Valuliso |
09.02.2010 16:27 |
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Hallo, ich habe ein altes Haus mit dicken Ziegelmauern nicht unterkellert vor 3 Jahren nur dürftig in Stand gesetzt. Heuer haben wir einen Zubau aus klh Massivholt getätigt und mit Schrecken festgestellt, dass im Altbau ein HSBefall hinter einer alten Teerpappe im Mauerbereich zu finden war. Wir haben im Altbau fast alles innen entfernt: Trockenestrich Schüttung Boden Putz und sanieren derzeit den Altbau: Horizontalsperre, Kalkputz statt Flämmputz, Boden auskoffern, rollieren und doppelt flämmen (an HzSperre) Nun gibt, obwohl wir das Mauerwerk ausgekratzt haben, immer noch Myzelwurzeln bei den feuchten Ziegeln. Muss da Chemie ran? zB. HS Resistan ? Stellt der Pilz bei Trockenheit sein Wachstum ein? Wie könnte man beim Neubau einen eventuellen Befall erkennen? Der alte Dachstuhl ist in gutem Zustand. Ein Pfosten, die Spange liegt in der alten LöschSchüttung, die absolut staubtrocken ist - besteht hier besonderes Risiko? lg und danke
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| 233. Wit |
22.01.2010 21:38 |
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Hallo Herr Rüpke, das Ergebnis der Begutachtung: ca. jedes 4. Schalungsbrett hat eine Feuchte von ca. 40% und teilweise höher (z.B. an einer Ecke direkt über Giebel-Ringanker gemessen => ca. 47%), die restlichen liegen bei ca. 23% bis 27%. einige Bretter haben leichten (gräunlichen) Schimmel angesetzt. einige sehen extrem dunkel aus mit blau/grauen Bereichen -> hier soll das Holz bereits begonnen haben zu faulen. die weißen, kreideartigen Flecken hingegen sollen nicht so schlimm sein -> ich glaube etwas salzartiges Ergebnis: - wenn wir wie geplant in ca. 4-6 Wochen (nach Elektro- und Heizugsinstallation den Dachausbau durchführen -> sollten wir uns darauf einstellen dass uns das Holz innerhalb kürzester Zeit (ca. 4 Wochen) wegfault Frage: geht das wirklich so schnell? uns wir hätten drei mögliche Allternatieven: 1. im Rohbauzustand (ohne Fenster) warten bis trocken wird (ca. 20-25%), voraussichtlich erst Ende Sommer!, danach Schimmelbehandlung 2. Fenster rein (geplanter Liefertermin ist eigentlich nächste Woche Mittwoch) und künstlich 4 Wochen trocknen (Lüfter, Heizer, Entfeuchter, ect.) danach Schimmelbehandlung wie bei #1 3. Dach abdecken, Schalung ersetzen und alles beginnt von vorne.. ich tendiere momentan zu Variante 3 -> verspreche mir davon das geringste Folgeschäden-Restrisiko Frage: gibt es andere Varianten? und was sind die technischen Vor- und Nachteile bzw. Restrisiken der 3 Lösungsvorschläge -> finanziel habe ich alle 3 bereits überschlagen ;-( der Bauleiter war glaube ich von diesen aussagen etwas erschrocken und möchte einen weiteren Gutachter anrufen ich denke dass auch der Baustoffhändler kalte Füße bekommen hat: - ich habe heute Mittag (noch vor der Begutachtung) Austausch-Bretter für die noch nicht eingeschalte Garage erhalten (ca.18-20% an mehreren Bretter gemessen) - und ca. 2h nach dem bekannt werden der oben beschrieben Ergebnisse hat man mir angeboten das komplette Material (Schalung, Lattung, Unterspannbahn, Nägel, im gewissem Umfang auch Walzblei, Schiefer und Dachziegel bei evtl. Bruch, ect.) zu ersetzen. - die nicht wenigen Arbeitsstunden hätte aktuell noch leider ich an der Backe wie ist die Einschätzung Ihrerseits? Vielen Dank im Voraus, Wit
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| 232. Wit |
22.01.2010 09:38 |
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Hallo, wie es aussieht haben wir leider ein Problem bei unserem EFH-Neubau. ich hoffe auf Eure Einschätzungen/Rückmeldungen da wir momentan nicht genau wissen was als nächster Schritt sinnvoll wäre und wie dramatisch der aktueller Zustand und dessen Konsequenten sind. im Detail geht es um zu feucht eingebaute Schalungsbretter -> einige davon haben weiße Flecken. abwischen geht leider nicht richtig -> beim Ankratzen fühlt es sich wie Kalk an. erfolgter Dachaufbau: - 16er Sparren (Dachstuhl komplett Konstruktionsholz getrocknet) - 24er Schalung (Raue Schalung Fi/Ta impr. GKL. 2/3 <- laut Lieferschein) - USB (P&G Plus) - Konterlattung (30x50) - Lattung (30x50) - Dachziegel (Jacobi J13) Dachausbau/Dämmung geplant: - 160er Zwischensparrendämmung (Typ steht noch nicht fest) - 40er Untersparrendämmung (Typ steht noch nicht fest) - Dampfsperre (Typ steht noch nicht fest) - Rest steht auch noch nicht fest Problementstehung: (wahrscheinlich typisch für angehende, unter Stress nicht mehr richtig denkende Bauherren-Laien ) 20.12 - Dachstuhl Haus gerichtet (Zimmermann aus Ausschreibung) 21.12 - Schalung, USB, Latten + Nägel ect. geliefert (Schalung aufnageln -> Eigenleistung) - Nachfrage beim Baustoffhändler da die Schalungsbretter für mein Verständnis zu nass geliefert wurden -> Antwort: sollte OK sein, die trocknen noch - gleiche Nachfrage beim Architekten/Bauleiter (hatte immer noch gleiche Zweifel) -> Antwort: nicht schön aber OK, werden trocken 21.12 bis 28.12 - Schalung, USB, Konterlattung fertig, Lattung für Dachziegel vorbereitet - in der Zwischenzeit (ca. am 23.12) arbeiteten wir uns bis zu Mitte der Schalungs-Pallette -> Bretter waren teilweise sehr nass (auch schwer) und teilweise auch mit Moos/Schimmel oberflächlich überzogen -> weitere Nachfrage beim Architekten -> Antwort: die Schicht runterfegen, sollte trocken werden. ob der Architekt die "aller nassesten" Bretter dabei gesehen hat weiß ich leider nicht - in dieser Zeit stand die Pallete drausen, von oben mit Folie gegen Regen/Schnee abgedeckt 29.12 - restl. Schalungsbretter ins EG wie auf der Pallette mit Abstandshölzchen + zus. seitlichen Abstand gestappelt 05.01 bis 16.01 - Dach Haus komplett eingedeckt 21.01 - Dachstuhl Garage wurde gerichtet - beim beginnen mit der Schalung auf der Garage kammen wieder die alten Bedenken hoch -> ca. 74 cm von einem Brett (inkl. am Anfang beschriebener weißer Flecken) abgesägt und zum Architekten gefahren -> diesmal gab's keine beruhigende Worte, eher erstaunen -> zusammen zum Zimmermann im gleichen Ort -> Antwort: höchstwahrscheinlich Schimmel, Holzfeuchtemessung = 50-60% !!! - für heute hat der Architekt einen Gutachter bestellt... es ist mir bewusst dass ich unter Umständen doch misstrauischer hätte sein müssen, und folgende Bemerkung konnte der Zimmermann sich auch nicht verkneifen "geschieht dir recht wenn Du nicht beim Handwerker kaufst oder gleich von Ihm machen lässt" :-( dennoch wäre ich Ihnen für Antworten auf folgende Fragen sehr dankbar: - wie schlimm ist es und wie könnten die nächsten Schritte (gibt es evtl. mehrere Alternativen?) am bereits eingedeckten Haus aussehen Danke im Voraus
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| 231. Peter Koberstein |
16.01.2010 16:44 |
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Hallo, ich habe eine Haus erworben das starken Schwammbefall ausweist. Da ich sowieso vorhabe die Holzbalkendecke und das Dach durch Beton zu ersetzen, stellt sich für mich die Frage, ob eine vollflächige Schwammsanierung des Mauerwerks überhaupt notwendig wird. Ich möchte allerdings Holzfenster einbauen. Reicht es, wenn ich den entsprechenden Bereich großräumig saniere? MfG Koberstein
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| 230. Markus Müller |
08.01.2010 12:03 |
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Frage zur Schwammsanierung bei Minustemperaturen Ich habe im Herbst ein 100 Jahre altes Wohnhaus entkernen lassen. Dabei wurden alle Holzteile (incl. der Geschossdecken) entfernt. Dannach wurde der Putz abgeschlagen, die Fugen ausgekratzt und das Mauerwerk abgeflammt. Das Dach wurde neu gedeckt, somit ist das Gebäude trocken. Der nächste Schritt wäre das Tränken des Mauerwerks mit Schwammsperrmittel. Durch die Witterung ruht der Bau im Moment. Die Temperaturen sind in den letzten Wochen teilweise auf minus 20 Grad gesunken. Das Gebäude ist leer und ungeheizt. Meine Fragen: Wie lange kann der Hausschwamm bei diesen Minustemeraturen überleben? Muß das Mauerwerk noch mit Schwammsperrmittel getränkt werden (nach dieser Kälte)? Bis zu welchen Temperaturen kann mit Schwammsperrmittel gearbeitet werden? Danke für Ihre Mühe MfG M. Müller
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| 229. Kinotom |
26.10.2009 00:26 |
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Hallo....Ich hätte eine Frage... Ich habe eine Berghütte aus Lärchen-Vierkantholz. Alter 180Jahre. Die Berghütte ist in einem guten Zustand, Jedoch musste ich heuer im juni den Boden mit der darunter befindlichen Kontruktion austauschen. Dazu grub ich 50 cm Boden aus, setzte Betonpfeiler...20 Stück...darauf dann in Abstand zur Bodenfläche 12cmx12cm Lärchenbohlen als Fußbodenunterbau. Die Fußbodenbretter selbst sind aus Fichte 4 cm dick...Habe die Bretter mit 3mm Abstand darauf verlegt und in die Bohlenkonstrucktion Styropor zur Wärmedämmung eingestezt. Jetzt kanapp ein halbes Jahr danach habe ich festgestellt, dass von den Seitenwänden unterhalb des Fußbodens sich Myzelen in Richtung meiner Lärchenbohlen vortreiben. Wie kann ich das Reinwachsen des Pilzes stoppen? Kann ich bedenkenlos die Bohlenenden und Auflageflächen mit Öl tränken...oder soll ich besser seitlich zwischen Wand und Bohlenstirnseiten Kupferbleche oder Dachpappe dazuwischenschieben? Wie lange kann das dauern, bis der Pilz meine neue Holzkonstruktion durch Würfelbruch zersetzt? Gibt es Chemikalien, die ich einbringen kann, dass der verdammte Pilz gestoppt wird. Der Pilz kam ursprünglich von einem abgestorbenen Pappelbaum, der unter meine Hütte gewurzelt hatte. Der ist jetzt weg und ich habe auch im Aussenbereich die wassersaugenden Wurzeln, so gut es geht, entfernt, also ausgegraben usw. Bitte geben Sie mir Bescheid, ich hänge sehr an dem Häuschen. Es steckt meine Kindheit darin und sehr schöne Erlebnisse. Vielen Dank im Voraus....Tom aus München
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| 228. Elbkind |
18.10.2009 16:00 |
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Hallo, mein freund ich haben eine dachgeschosswohnung gekauft, kurz danach wurde in dem 4-parteienhaus, altbau, im geschoss unter uns schwamm gefunden. Sowohl in den trägerbalken die unseren parkettboden tragen, als auch in den balken zur wohnung der darunterliegenden wohnung. Eine sanierungsfirma kümmert sich in unseren augen gewissenhaft, allerdings hinken sie dem angebenen zeitplan hinterher. Die schwammbekämpfung selbst ist abgeschlossen, aber die konstruktiven trägerbalken mussen gelascht werden etc. Die dämmung zu unserer wohung ist natürlich nicht mehr vorhanden und muss neu gemacht werden. Wir wollten erst einziehen, wenn dir dämmung unseres bodens wiederhergestellt sein würde. Da jedoch die arbeiten verzörgert vonstatten gingen und wir unsere mietwohnung leider schon vor feststellung des schwammes gekündigt hatten, blieb uns nun keine wahl - wir sind in die wohnung ohne dämmung gezogen... Nun müssen wir feststellen, dass es erheblich staubt. Auf nachfrage beim sanierer wurde uns lapidar zur antwort gegeben, dass das doch nicht so sclimm sei. Hat er recht? Oder ist der staub gesundheitsgefährdend? Und 2.: Die bald 80 jahre alten und sehr lieben mieter zwei wohnungen unter uns müssen nun demnächst, wenn die sanierungsarbeiten bei ihnen angefangen werden, in eine übergangswohnung untergebracht werden. Die eigentümer dieser wohnung wollen nun, dass die WEG diese kosten gemeinsam tragen muss. Ist das rechtens? Ich mein, dass die schwammsanierung WEG-sache ist, ist uns klar, aber müssen wir tatsächlich für kosten aufkommen, die die mieter einer wohnung verursachen, die uns nicht gehört? Ich danke ihnen sehr für die mühe, die sie sich machen! Ihnen alles alles gute!!!!
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| 227. Dorte Kiecksee |
10.10.2009 15:03 |
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Hallo, ersteinmal Danke, dass hier einmal kostenlos Fragen gestellt werden dürfen. Bei unserer Dachsanierung wurden so wie ich das nach den Bilder sehe ein Strangmycel entdeckt. Unser Architekt sagt das ist Schwamm, der aber inaktiv ist. Nun weis ich aber aus der Mikrobiologie, dass Pilzsporen sich wohl kapseln und ausreichend lange ohne Nahrung überleben können. Auf Ihrer Seite habe ich gelesen, dass auch ein inaktiver Schwamm dann doch irgendwann einmal tatsächlich nicht mehr aufleben kann (mit Restrisiko...) Was meinen Sie ab wann tatsächlich davon auszugehen ist, dass auch die Sporen nicht wieder zum Leben erwecken können? Ich habe ja auch die Hoffnung, das das ganze sich nicht zum finanziellen GAU auswächst. Was können wir tun, damit wir beim Verkauf unserer Wohnung, die übrigens im EG ist und keinen Schwamm hat (jedenfalls nicht wissentlich) ein Käufer uns nicht später belangen kann, weil er glaubt, dass wir nicht alles getan haben zur Bekämpfung? Die Ursache ist behoben mit dem neuen Dach. Die Bekämpfung / der Umfang ist noch nicht festgelegt. Was kostet es, wenn Sie sich das einmal anschauen und im Labor analysieren ob der Schwamm denn nun tot ist oder nicht? Schwammprobe, also Strangmycel haben wir schon eingetütet. (Begutachtungsort ist Lübeck) Danke für Ihre Antwort Viele Grüße Dorte Kiecksee
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| 226. Hotzenplotz |
02.10.2009 18:46 |
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Wenn Bakterien für den Geruch schuldig sind, fällt mir nichts mehr dazu ein. Na, das wird noch recht lustig  |
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