Holzwurm-Forum
Homepage
<<[Seite 9]>> [Suche]   [Eintragen]
1197. Robert
Mail
Hallo,
Ich habe aus alten Eichenbretter ein Regal gebaut. Bei, näherem hinsehen sind mirviele Löcher teilweise mit Bohrmehl aufgefallen.
Bretter lagen knapp 2 Jahre auf dem Dachboden. Dieser ist mit Mineralwolle gedämmt aber sonst nicht weiter ausgebaut.
Meine Frage ist nun: Haben sich wohl die "Holzwürmer" evtl aus dem Staub gemacht und greifen jetzt meinen schönen Dachstuhl an?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!
Gruß, Robert
Lieber Robert,
das kann man nicht auschließen, da ein gedämmter Dachstuhl ohne (Nutzung, Heizung, Lüftung) i.d.R. auffeuchten kann.
Kaltdachkonstruktionen zu dämmen ist eigentlich unsinnig.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1196. Reinhold
Liebes Holzwurm-Forum.

Ich saniere gerade meinen Altbau (1900). Nun muß ich auch den Aufbau einer alten Geschoßdecke ändern. Im Klartext muß ich neues Holz einbringen.

Die vorhandenen Balken zeigen keinerlei Beschädigung sondern scheinen wirklich in Top-Zustand zu sein. Weder irgendwelche Anzeichen für Pilze noch sonstige Insekten oder Schädlinge sind erkennbar.

Meine Sorge nun:
Wenn ich neues Holz einbringe, möchte ich natürlich keine Schädlinge einschleppen.

Ich möchte Dachlatten dort verbauen (30x50mm) (brauche diese als Auflage links und rechts der Balken für andere Bauteile).

Dachlatten gibt es in unterschiedlichsten Qualitäts- und Preisklassen.

* unbehandelt
* tauchimprägniert
* druckimprägniert.

Ich würde gerne die Tauchimprägnierten nehmen (diese haben so eine grünliche Farbe).

Schützt diese Tauchimprägnierung auch vor Holzwürmern? Oder könnten in diesen Hölzern noch lebende Holzwürmer (Larven, Eier, etc.) vorhanden sein die mein Bestandsholz dann ggf. gefährden könnten?

Vielen Dank für Ihre Hilfe,
Reinhold.
Lieber Reinhold,
Schon lange gibt es die Versuche an der Uni Stuttgart, die aufgezeigt und belegt hatten, dass fachgerecht verbaute Dachlatten, wie auch Dachschalungen oder Schalungen an hinterlüfteten Vorsatzschalungen durch holzzerstörende Insekten und Pilze i.d.R. nicht gefährdet sind.
Auch alles Holz in der Gebrauchsklasse 0 (z.B. im Gebäudeinneren) sollten nur noch unbehandelt eingebaut werden, weil es nicht gefährdet ist. Nach der DIN 68800-1 (Holzschutznorm) ist ein chemischer Holzschutz hier nicht notwendig, also unnötig, bzw. bestimmungswidrig. Es ist hier keine Gefahr eines Bauschadens anzunehmen.
Zu Ihrer Frage: Nehmen Sie natürliches Holz und achten Sie eher auf die Sortierung (S 10). Nehmen Sie unbehandelte Dachlatten. Die Zeit der gegrünten Latten (und das unsinnige Geschäft damit) ist nun vorbei. Mit chemischen Holzschutz behandelte Dachlatten sind i.d.R. als Ausführungsmangel einzuordnen.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1195. Kati
Mail
Lieber Herr Rüpke,

ich habe eine ganz dringende Frage! Wir sind im August umgezogen und ich habe eben einen Umzugskarton ausgeräumt in dem so Kram drin war, unter anderem auch ein Holzengel, den wir - glaube ich - letztes Jahr vor Weihnachten geschenkt bekommen haben. Also so ein reduziertes Werk aus einem Holzscheit (weiß also leider nicht welche Art Holz!). Der war in dem Karton auch noch in Packpapier eingewickelt, aber nicht luftabgeschlossen oder so, und ich packe den aus und sehe einige ziemlich kleine Löcher (ca. 1 mm Durchmesser)und eine Menge Holzmehl. Käfer oder so konnte ich nicht sehen, und nach einiger Recherche hier im Netz auch keine deutlichen Kotspuren oder so. In Panik habe ich das Ding sofort in eine Plastiktüte verschnürt und draußen in die Mülltonne getan, aber jetzt kommen die Fragen: Wir haben den Engel schon länger gehabt und der stand immer im Wohnzimmer auf einer Holzkommode, mir ist nie etwas derartiges aufgefallen... wo kommen die Löcher jetzt nach 5 Monaten im Umzugskarton her?? Wie wahrscheinlich ist es, daß ein Schädling schon im Holz war und nicht im neuen (alten von 1974) Haus in den Umzugskarton gezielt zu diesem Engel gekrochen ist? Fressen die Viecher auch Pappe? Ich habe auch den Umzugskarton in Plastik verschnürt... die Kartons standen alle ca. 5 Monate im Wohnzimmer, nicht doll beheizt, manchmal nur 18 Grad, erst jetzt heizen wir richtig. Vor 3 Wochen haben wir endlich das neue Parkett gelegt (Kirsche geölt) und um das mache ich mir jetzt Sorgen. Zu Recht? Ich kann nicht sagen, ob der Karton direkt auf dem Parkett gestanden hat, es sind viele und sie standen gestapelt, ich bin erst heute zum sortieren gekommen. Das Parkett lag 4 Monate im Flur, das oberste Paket war aufgerissen und mit der Unterseite nach oben, wäre das nicht ein Schmaus für so Holzschädlinge, wenn die hier schon im Haus wären? Hilfe!!! Was nun? Können Sie die Lage irgendwie einschätzen?
Vielen Dank im Voraus!!
Verzweifelt,
Kati
Liebe Kati,
eigentlich können Sie nichts anderes machen, als nun abwarten und ein waches Auge beim Staubsaugen und Staubwischen haben. Wenn Sie nach 1 Jahr nichts auffälliges entdeckt haben. Ist die Sache als erledigt anzusehen. Näxhstes Mal werfebn Sie das Holz nicht gleich weg, sondern lasen es erst einmal untersuchen.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1194. Manu
Mail
Hallo,
wir haben letztes Jahr alte Dachbalken gekauft und wollten daraus Möbel machen. Jedoch haben wir nun festgestellt, dass kleine Mehlhäufchen auf den Balken zu finden sind. Wir haben nun die Balken zersägt und verfeuert. Jetzt wollte ich fragen, ob es möglich ist, dass der "holzwurm" sich schon ausgebreitet hat? Ich wohne in einem Neubau und habe nun Angst, dass vielleicht der Dachstuhl befallen sein könnte. Ist dies wahrscheinlich oder eher nicht?
Wie stelle ich heutzutage an einem Neubaudachstuhl, der von innen komplett verkleidet ist fest, ob der holzwurm drin ist.
Die Balken sind Oktober 2011 gekauft worden und somit einen kompletten Sommer vorort gewesen.
Danke im Voraus
Liebe(r) Manu,
sehr wahrscheinlich ist eine Ausbreitung nicht. Je besser ein Dachstuhl durchlüftet ist (Firstlüftung ist am wirksamsten), um so geringer ist ein Restrisiko.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1193. Simone Reichmann
Mail
Liebes Holzwurmforum,
Sehr geehrter Herr Rüpke.
Nachdem ich Internet, Bau- und Gartenmärkte ohne Lösung durchforstete, hoffe ich auf Ihre Hilfe. Vor 3 Jahren hatte meine Mutter sich ein kleines Holzhäuschen gebaut: aus Holzbalken und-lattung, Dämmung und die Wände sind aus OSB-Platten. Anfangs hatten wir eine Art Flug-Ameisenplage, die sich an der Zimmerdecke sammelten, die wir mit Insektenspray wegbekamen. Dann bemerkte ich einige braune Käfer, die dem Holzkäfer ähnelten. Im Sommer hörten wir Nagegeräusche und wie ein Kratzen und im Herbst fanden wir in zwei Zimmern unter den Schränken in den Zimmerecken jeweils eine Fläche von fast 20cmx20cm Holzspänen (wie ausgesät), darin durchsetzt dünne, hellbraune Häutchen (5mm-10mm) mit dunkleren Kopfteil, so wie ausgeschlüpfte Madenhäutchen (ich habe ein Foto, weiss nur leider nicht, wie ich es am besten beschreibe). Durch die Struktur der OSB Platte erkenne ich nirgens Löcher.
Was könnte das sein? Wo bekämpft man (in der OSB Platte oder darunter) und wie? Ich habe Angst, wenn wir nichts unternehmen, zerfressen die Tiere nach und nach vielleicht Mutters Häuschen?
Ich freue mich auf Ihren Rat und bedanke mich schon mal fürs zuhören.
Viele Grüsse Simone
Liebe Simone,
Sie werden vermutlich ein Ameisennest haben. Das sollte aber nicht weiter stören, denn Ameisen ernähren sich nicht von Holz, sondern von Pflanzensäften und ähnlichem. Also außer einer natürlichen Umgebung werden Sie durch nichts Schlimmen bedroht...
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1192. Karl
Hallo, holzfragen.de....

ich möchte mein Katzenbrett erneuern, weil das alte morsch geworden ist. Das Katzenbrett zieht von der Balkonbrüstung weg zur Astgabel eines toten Bäumchens 4,55 m durch die Luft. Für den Fall, dass das tote Bäumchen zusammenbricht, möchte ich hinter das Bäumchen einen Pfosten in die Erde rammen, auf dem das Brettende dann liegen wird. Nach dem Zusammenbruch des Bäumchens wird das Brett dann 6,10 m durch die Luft ziehen. Der Neigungswinkel des Brettes beträgt über der Astgabel 33 Grad, an der Balkonbrüstung aber, weil es durchhängt, 38 Grad.
Ich möchte ein Brett, das lange hält, wenig durchhängt, unter dem Gewicht der Katzen nicht bricht, wohl aber dann, wenn ein Einbrecher auf dem Brett auf meinen Balkon zu klettern versucht. Es soll auch für Einbrecher nicht einladend aussehen, was bei einem sehr dicken Brett oder breiten hochkant stehenden Verstärkungleisten unter dem Brett der Fall wäre.
Für lange Haltbarkeit erwäge ich das wachsgetränkte Dauerholz. Die Dauerholzbretter bestehen jedoch aus ca. 1 m langen keilverzinkten Vollholzbrettern. Können die Bretter an der Keilverzinkung leichter brechen, auch wenn durch die Wachstränkung kein Wasser eindringen kann? Hängt ein wachsgetränktes Brett eher durch als ein normales Brett? Oder ist es steifer und bruchfester und braucht deshalb keine hohen Verstärkungsleisten?
Bisher wird Dauerholz nur für Terrassenböden, aber nicht für tragende Balken empfohlen. Aber mein Brett soll ja auch nur Katzen tragen und keine Einbrecher.
Als Belag hatte ich bisher in 5 cm Abstand aufgesetzte Teppichbodenstücke. Der Teppich ist bald weggefault, aber das Untermaterial hat sich hartes, schwarzes, rissiges Bitumen verwandelt, auf dem die Katzenfüße auch nur wenig abrutschen. Aber das normale Holz darunter ist leider angefault.
Ich würde das Brett am liebsten mit quergeriffelten Gummimatten abdecken, die ich möglichst ohne Ritzen aneinanderlegen möchte, weil Gummi wasserdicht ist und die Katzenfüße gut darauf haften und nicht abrutschen. Oder mit einer einzigen langen Flachnoppengummimatte. Alternativ denke ich an eine einzige Bahn aus Dachpappe, die aber sehr rauh ist und den Katzen beim Abrutschen die Füße zerreist. Oder eine Dachpappenbahn und darauf die Gummimatten?
Der Holzverkäufer riet mir von jeglicher Abdeckung ab, weil sich Wasser darunter ansammeln würde und nicht verdunsten kann. Aber eine Bahn aus Gummi oder Dachpappe ist doch absolut wasserundurchlässig! Da kommt doch gar kein Wasser zwischen Abdeckung und Brett!
Die üblichen Querbälkchen auf nacktem, glattem Brett halte ich für weniger geeignet, weil die Katzen, um nicht abzurutschen, auf die Balkenkanten treten müssen, wobei ihnen wahrscheinlich die Füße weh tun. Ich hab das bei Youtube gesehen.

Können Sie mir raten, was ich nehmen soll? Ich hoffe, ich habe Sie nicht zu sehr zugetextet.

Mit freundlichen Grüßen

Karl
Lieber Karl,
nehmen Sie einfach unbehandeltes Nadelholz und verbauen es mit Gefälle. Das hält ein Katzenleben lang.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1191. Stefan V.
Mail
Hallo Fachleute,
ich habe an meinem 19 Jahre alten Dachstuhl am außen sichtbaren Holz der Sichtverschalung und am Sparren frasartige offene Gänge von ca. 5-10 cm Länge neu gefunden, die zum Teil mit einer Art Harz ausgefüllt sind. Die Gänge liegen offen. Ist die Ursache dafür ein holzfressendes Insekt und was kann man /sollte man dagegen tun. Den Restdachstuhl könnte ich wegen der Verkleidung mit Gipskarton nur durch eine Ziegel-Abdeckung beurteilen. Der Dachstuhl wurde nur beim Aufbau mit einer Lasur behandelt.
Bin gespannt auf die Antwort und mache mir Sorgen.
Danke Stefan
Lieber Stefan,
die Larven verlassen das Holz nicht. Daher sehe ich keinen Anlaß für Sorgen.
Ansonsten ließe sich - aus der Ferne - nichts weiteres sagen.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1190. Matthias Graul
Mail Home
Hallo Herr Rüppke,
ich habe hier in Ihrem Forum schon einen Teil meiner Fragen beantworten können. Wir bewohnen einen alten Bauernhof und ich habe vor einigen Wochen die Flurdielen geschliffen. Ich will ihn ölen und wachsen.
Einige Dielen sind stark durchlöchert, kein akuter Befall und leider nicht austauschbar. Im Beitrag von Attila Stadler vom 19.09.2002 11:03 habe ich zum Verschluss der Löcher die Infos gelesen. Nun mein konkretes Anliegen: Soll ich erst ölen und wachsen und dann erst die Löcher verschließen oder umgedreht? Oder ist es egal, da ja die Löcher im Moment schwarz sind und man evt. nicht den richtigen Farbton trifft.
Auf Ratschlag habe ich auch noch einige Reste des Schliffes mit dem 80er Papier...
Vielen Dank
Matthias Graul
Lieber Matthias,
ich bin kein Parkettleger. So einen sollten Sie besser befragen.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1189. Molly Z
Sehr geehrter Herr Rupke
ganz herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort und das tolle Forum,
so werde ich es machen.
Molly Z

1188. Molly
Mail
Guten Abend

in den letzten Sommerferien habe ich mit meiner achtjährigen Tochter eine schöne, mit Liebe aus einer alten Kommode umgebaute Puppenstube und einige dazugehörige Möbel (alles viele Jahrzehnte alt) auf dem Sperrmüll gefunden.

Nun haben wir alles eingerichtet, Teppiche gewebt, Püppchen ergänzt - und sie hat oft und schön gespielt. Ich habe mir erst nichts gedacht, als ich ein ziemlich großes Sägemehlhäufchen sah, das in der Stube zusammengekehrt lag, hier wird eben auch geschnitzt und geschliffen... -

Vorhin aber entdeckte ich das ganze Ausmaß: Unter der alten Puppen-Kommode waren viele, d.h. etwa 30 kleine Häufchen aus hellem "Sägemehl", die von mir bei Mitnahme der Stube optimistisch leer geglaubten Bohrlöcher sind also bewohnt.

Kann ich - wie ich eben im internet sah, die Puppenmöbel einfach in den Backofen stecken und beruhigt sein? Ist die alte Kommode irgendwie - mit Augenmaß auf die Kosten - zu retten, das Kind war eben so traurig. Vielleicht in Plastik gepackt und stehen lassen?

Ich habe die Puppenstube und alle sie umgebenden Holzsachen jetzt erstmal in den Hof gepackt, alles gewischt und dann die Ritzen gesaugt - hoffe nur, die Viecher gehen nicht in unser Haus, das Kinderzimmer ist unterm Dach und das kleine Haus ist aus altem Holz (BJ 1810), das macht mir natürlich jetzt Sorge.

Sieht man immer gleich ein frisches Einbohrloch, wenn die Käfer umsiedeln und wo anders reingegangen sind? Wie schnell wandern solche Käfer oder ist das bei jeder Art anders und lässt sich ohne Arten-Bestimmung nicht sagen ....

Können Sie mir bitte einen Tipp geben?

Herzlichen Dank!
Molly Z
Liebe Molly,
stellen Sie die Puppenmöbel bei max. 55°C in den Backofen und lassen es etwa 1 Std. drin. Danach ist alles an Eiweiß denaturiert und alles ist tot.
Es kann zu Trocknungsrissen führen, wenn die Sachen vorher nicht lufttrocken sind, daher zuvor langsam auf der Heizung trocknen. Je nach Farbe, Kleber oder Leim könen die reißen. Das ließe sich aber im Falle eines Falles alles wieder reparieren.
Viele HGrüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1187. Laubinger
Mail Home
Hallo
habe gestern durch zufall das forum hier enddeckt und hätte da mal ne Frage.
Wir haben ein einfamilien Haus Baujahr 1958 . Und wir renovieren gerade
im Dachgeschoß ein Zimmer . Soll das kinderzimmer meiner Tochter werden.
Wir haben von der dachschräge die alten gibskarton Platten und den rest der alten Dämmung (Glaswolle mit Alurückseite) entfernt. HAben jetzt die zwischenräume der Sparen mit mineralwolle von isover neu gedämmt.

So jetzt meine Fragen
1 wurden alle dachbalken zu der zeit mit Holzschutz mittel (pcp oder lindarn )
versiegel ist das in der inpregnierung drin ?
oder ist das meist nachträglich behandelt worden
2 wir würden gern die decke nicht wieder einbaun in das zimmer die dachbalken
die quer verlaufen wolten wir sichtbar lassen und abschleifen und mit wachs
behandeln. Und die Dachschrägen bis zur spitze mit einer dampffolie von isover und
gibskarton platten bis zur spitze verkleiden.
ist es schädlich die balken abzuschleifen oder sichtbar mit in den wohnraum
einzubringen oder solten wir besser die decke wieder unter den querbalken machen.
Liebe(r) Laubínger,
zu Ihren Fragen:
1. Nein. Um genaueres zu ergründen müssen Sie eine Materialprobe analysieren lassen.(z.B. Mischprobe aus Spänen von den oberen 2 mm)
2. Ja, bei Staubbelastung müssen Sie immer einen Arbeitschutz haben. Wenn die Balken mit PCP belastet sind, erdfordert dies weitere Maßnahmen, die oich hier nicht alle ausführen kann.
Eine Bekleidung unter den "Querbalken ist bautechnisch viel einfacher und bei einer inneren Dampfsperre auch sicherer.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1186. Polly76
Mail
Guten Abend, irgendwie ist ein Beitrag verschwunden. hier noch einmal zusammengefasst:
Vorab zur Information:
wir haben Ende 2005 das Haus im Holzständerwrk aufgestockt, in der Wohnung befinden sich abgehängte Decken mit sichtbaren Holzbalken sowie ein Parkettboden in Eiche weiss geölt.

Nun zu meinem Problem:
Ich frage mich, ob wir einen Holzwurm haben. Seit einigen Wochen entdecke ich alle 2-3 Tage eine rote kleine Larve an verschiedenen Stellen unserer Wohnung. Nach eigener Recherche kann es sich um die Larve des Zipfel- oder Buntkäfers handeln, der als Nützling die Holzschädlinge frisst.
Demnach habe ich mich auf die Suche nach Holzschädlingen in unserer Wohnung gemacht, und bin tatsächlich fündig geworden, bzw. habe einzelne winzige Löcher an verschiedenen Stellen gefunden. Z.B. an der abgehängten Zimmerdecke im Schlafzimmer.

Kann es sein, dass ein einzelnes winziges Loch Hinweis auf ein Schädling sein kann? Zudem habe ich an einem Scharnier im Küchenschrank Späne gefunden, allerdings ohne Loch. Ich weiss nicht, ob ich nun überall Gespenster sehe, oder ob wir wirklich befallen sind.
Falls ja, was ist zu tun?

Vielen Dank und liebe Grüße
Polly76
Liebe Polly,
einzelne winzige Löcher an verschiedenen Stellen, das ist eigentlich das ganz Normale, was sich in jedem Gebäude finde ließe, wenn man nur genug Zeit zum Suchen hat.
zu Ihren Fragen:;
Kann es sein, dass ein einzelnes winziges Loch Hinweis auf ein Schädling sein kann? Meist ist es zu vernachlässigen und würde als nicht nennenswert einzustufen sein.
Zudem habe ich an einem Scharnier im Küchenschrank Späne gefunden, allerdings ohne Loch. Es gäbe vielerlei Mäglichkeitem Späne zu finden. Ohne Ausschlupflöcher ist das erst einmal nichtssagend.
Zunächst ist nichts zu tun. Sie könnten ohne hin erst nächstes Jahr einen Unterschied, d.h. eine mögliche Entwicklung sehen.
Wenn Sie holzzerstödrende Insekten betrachten, heißt dies immer in relativ langen Zeiträumen meist passiert wirklich etwas, aber in beheizten Räumen ist es selten. Meist sind es dann importietre Insekten, die ohnehin nicht an Nadelholz wollen.Unser Bauholz ist durch Insekten nur sehr gering und immer nur bei den dazu nötigen Baufehlern gefährdet. Alles andere ist nicht dramatisch.
Sie dürfen sich bei Ihren Überlegungen nicht aus der Natur ansich herausbegeben, dann werden Sie kaum etwas relativ einschätzen können, zumindest verlieren Sie den Sinn für eine relativierte Zuordnung von rein natürlichen Ereignissen.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1185. Jeanette
Mail Home
Hallo!
vielen Danke für Ihre ausführliche Antwort.
Ist wirklich ein guter Service hier
Gruß, Jeanette.

1184. Uwe Reinsch
Mail Home
Hallo
Tolle Homepage. Habe ich heute zum ersten mal gefunden, wird aber mit sicherheit nicht mei letzter Besuch bei euch sein.
Wenn Ihr nichts dagegen habt, werde ich euch von meiner Homepage aus verlinken. Falls doch,schreibt mir einfach ne mail.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Reinsch

1183. Pia
Mail
Hallo liebe Sachverständige,

wir wohnen seit 2 jahren in einem Holzmassivbau. Wir haben einen alten bemalten Bauernschrank aus dem 18 Jhdt, der bereits 5 Jahre in der alten Wohnung stand. Nun bilde ich mir ein, daß er unzählige Löcher hat dank eines Holzwurm. Ich kann aber keine Häufchen sehen, auch weil im Bereich des Schrankes mehr oder weniger täglich gekehrt wird.

Zusätzlich besitze ich ein kleines bemaltes Kästchen, acuh ca. 150 Jahre alt, da ca. 6 Meter vom Schrank entfernt steht. Dieses haben wir beim Einzug neu erworben und schien mir damals "holzwurmfrei" zu sein.

Ein Bekannter von mir meinte, daß er einen neuen Befall ausschließe, da die modernen ziemlich trockenen wohnungen für einen Holzwurmbefall nicht geeignet seien. Ich müßte mir hinsichtich der MÖbel keine Sorgen machen. Ist dies richtig? Ich glaube ja nicht, daß VIeher vom haus herkommen, Oder könnte ein christbaum der Täter sein?

Was soll ich machen? Die Möbel zum Restaurator geben, um sicher zu sein? Oder hat mein Bekannter Recht?

Mit besten Dank

Pia
Liebe Pia, zunächst kein Zeitdruck zulassen. Sie haben Zeit das die nächsten Jahreszyclne zu kontrollieren. D.h. ab der nächsten warmen Jahreszeit 2013 könnten Sie kontrollieren, ob ein Ausschlupt und in welchem Umfang stattfindet.
Die Wahrscheilichkeit eines befalls kann man dann aus dem Orakelstadium zur Sachlichkeit über Belege überführen.
Gruß
Hans-Joachim Rüpke

 

1182. Jeanette
Mail
Hallo!
Ich habe eine Sheshamholz Vitrine (Shesham kommt aus Nord Indien), in der es täglich knackt und knarrt. Gestern habe ich in einer Ecke Holzmehl entdeckt.
Wie bekomme ich dieses "Tier" daraus?
Gruß, Jeanette
Liebe Jaenette,
solche Möbel werden oft unter recht ärmlichen Verhältnissen bei schlechten sozialen Bedingungen hergestellt, wo zudem die Behandlungen der internationalen Handelsvorschriften allein aus Profitgründen umgangen werden. Die Hölzer werden dann ohne eine vorbeugende Schutzbehadlung durch Erhitzen oder Begasung samt Lebendbefall in Containern global auch nach Europa verschickt und über Massenmöbelverwerter auch bei uns unter das Volk gebracht - samt enthaltenen holzzerstörerenden Larven. Ein Stück haben Sie günstig erworben, samt dem Ärger.
Die Produzenten, meist noch Kinder, die es gebaut haben, hatten das wenigste davon, die Profiteure den Batzen. Und ihre Illusionen sind nun am Ende der Kette nötig gewesen, um das ganze funktionnieren zu lassen. So vielleicht könnte der Hintergrund sein. Praktisch hift Ihnen das deutsche Verbraucherrecht. Sie können innerhhalb der ersten 6 Monate recht einfach zurückgeben danach müssen Sie (bis zum Ablauf, gesamt 2 Jahre) schon der Beweis eines Mangels antreten. Ein andere Wweg ist, in den Gechäft lautstark auf den Befall durch eingeschleppte Holzzerstörrer hinzuweisen, denn im Laden sind alle andere Holzwaren ja nicht immun dagegen - es wäre u.U. also ein "schon sehr wahrscheinlich infiziertes Lager". Auch das kann rein verkaufspsychogisch zum Erfolg führen.

Andernfalls, wenn Sie da nichtweiterkommen, müssen Sie das Möbel in Quarantäne einpacken und die darin ausschlüpfenden Tiere zur Bestimmung schicken, dann kann ich genaueres zu Maßnahmen aussagen.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1181. Max
Mail
Sehr geehrter Herr Rüpke,

ich habe neulich beim Ausräumen meines Dachbodens neben Sägemehl und Löchern in verschiedenen Holzstücken auch jede Menge der unter dl.dropbox.com/u/15830109/CIMG0626.JPG abgebildeten Kokons entdeckt. Lässt sich daraus eventuell sagen, welches Insekt da am Werk ist?

Vielen Dank im Voraus!
Lieber Max,
es hat nichts mit holzzerstörenden Insekten zu tun.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1180. Sabine Müller
Mail Home
Hallo,

nach einem gestrigen Ausflug in den Oberharz, wo es recht kühl und windig war, habe ich dann am Abend den Kamin angeheizt.
Das Holz stand schon einige Wochen im Wohnzimmer, damit es noch nachtrocknen kann.
Nun wurdert mich der vermeintliche Staub in Kaminnähe auf dem Fußboden.
Und mit Hilfe von Brille und sogar Zuhilfenahme der Lupe stelle ich fest, einiges Holz im Korb hat eine Menge kleine runde Löcher und Holzmehl bröselt heraus.
Wo ist aber der Holzwurm, vielmehr seine Larve?
Muß ich mich jetzt um meine Möbel sorgen?
Schauen Sie mal hier: www.holzfragen.de/seiten/brennholz.html

 

1179. Andreas
Hallo zusammen!

Ich habe einen nagelneuen Tisch aus Räuchereiche gekauft.
An einem kleinen Holzstück an der Unterseite habe ich Holzwurmlöcher entdeckt.
Muss man sich deswegen Sorgen machen oder gar reklamieren?

Vielen Dank für eine Antwort!


Gruß
Andreas
Lieber Andreas,
ja, solten Sie, wenn es Importware ist. Holzzerstörende Insekten kommen an Importwaren besonders aus Asien häufig vor.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1178. H. Müller
Mail
Hallo,

wir haben eine Biedermeier-Kommode von 1850 (Eiche-Esche Kombination) von einer Privatperson gekauft. Diese meinte, dass es "normal" sei, dass Holzwürmer in so einem alten Schrank vorhanden sind (die Löcher waren deutlich zu sehen).

Er sagt, dass er den Holzwurm abgetötet und den Schrank neu gestrichen hat. Dennoch sieht man die kleinen Löcher. Von daher sind wir uns zZ nicht so sicher, ob das alles stimmt.

Wir haben folgende Fragen:

1) Wie kann man herausfinden, ob dort ein Wurm aktiv ist? Das Zählen der Löcher ist schwierig

2) Wir haben einen Holzboden (behandelt) und freiliegende (tragende, unbehandelte) Holzbalken im Wohnzimmer. Sind diese eventuell auch gefährdet?

Was kann man am besten tun?

Vielen Dank im voraus!
Lieber H.M.,
zu Ihren Fragen:
1)anhand der Lebendmerkmale: man muß im Holz nach lebenden Larven suchen oder warten bis Käfer ausschlüpfen.
2) nein, in einer fehlerfreien Baukonstruktion auszuschießen.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1177. Maria
Mail
Mein Mann und ich überlegen seit gestern ob wir unser altes Parkett mit edlen Massivholzdielen tauschen sollten. Nun sind wir da sehr unerfahren und auf euren Rat angewiesen. Es scheint mir dass hier genug Wissen vorhanden ist. Als erstes ist uns unklar was die ganzen Arten von Massivholzdielen darstellen. Aber auch die Preise schwanken doch sehr. Was wäre denn das Richtige was die nächsten 20 Jahren ohne quietschen aushalten kann?
Liebe Maria,
da sind Sie hier ganz falsch.
Sie müssen da am besten einen Parkettleger fragen.
Das ist eigenes Handwerk mit Gesellen und Meisterprüfng. Manchmal finden Sie noch einen, der das gelernt hat und seine Werkstoffe kennt.
Gruß
Hans-Joachim Rüpke

 

1176. Knabe, Stefan
Mail
An die oder den Experten,

wir haben am Haus Kaminholz zu liegen. Seit einiger Zeit höre ich am Abend, beim Rauchen in der "einsamen" Stille, sehr reges "Gekraschpel". Nachdem ich jetzt bei Tageslicht den Holzstoß genauer betrachtet habe ist mir folgendes aufgefallen: alles was in ihrer Beschreibung zu Hausbock zu finden ist, einschließlich dieser konisch geformten Maden. Am Ende des Artikels lese ich dann aber, daß ein Befall an Laubhölzern unwahrscheinlich ist (außer der Karteikasten aus Afrika). Ich kann allerdings 100%ig ausschließen das unser Buchenkaminholz aus irgendeiner tropischen Gegend kommt.

Mit neugierigen Grüssen
Stefan Knabe
Lieber Stefan Knabe,
es gibt daneben andere Bockkäfer. Hier handelt es sich vermutlich um Scheibenböcke am noch berindeten Holz. Es sind Frischholzinsekten.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1175. bine
Mail
Hallo,
habe seit kurzem kleine schwarze Käfer in meiner Wohnung. Ein Bekannter sagte mir dies seien Holzwürmer. Da die Dinger fliegen nun meine Frage können das diese Käfer wenn sie geschlüpft sind überhaupt?
Da ich einen alten Küchenschrank habe der irgend wann mal befallen war mache ich mit etwas Sorgen das dies erneut der Fall ist.
Da ich den Schrank jedoch schon 10 Jahre habe und ihn nicht feucht o.ä. stehen hatte kommt mir das ein wenig seltsam vor.
Gibt es Hilfe?

Gruß Bine
Liebe Bine,
fliegen können sie. Neben holzzerstörenden Insekten treten auch Vorratsschädlinge auf. Wenn Sier sicher gehen wollen, stellen Sie welche sicher und bestimmen Sie sie oder lassen sie bestimmen. Näheres unter dem Link links oben.
Erst danach wird man sehen, was am besten zu tun oder nicht zu tun ist.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke

 

1174. Daniela
Mail
Hallo,

habe eine alte Weidentruhe, die bis vor zwei Monaten ca.8-10 Jahre auf einem Dachboden stand. Leider hat sie Holzwurmbefall (wurde von einem Zimmermann bestätigt.)Jeden 2.-3.Tag sauge ich Mehlhäufchen weg. In der Truhe habe ich viele Stoffe gelagert, da ich Näherin bin. Meine Frage: Möchte nun die Truhe entsorgen und die Stoffe in eine neue Holztruhe umlagern ,da das Zimmer eine Parkettboden hat und die Möbel alle aus Kiefernholz sind. Hält sich der Holzwurm evtl. in den Stoffen auf, ich will ihn ja nicht mit umlagern. Wäre es ratsam die Stoffe dann zu waschen? Bedanke mich für die Antwort.
Liebe Daniela,
Nehmen wir an, es handelt sich um den Gemeinen Nagekäfer (Holzwurm). Sie könnten die Truhe dann getrost entsorgen und die Stoffe in eine neue Holztruhe umlagern. Eine Gefahr für Parkettboden und Möbel aus Kiefernholz ist in einem bautechnisch sonst trockenem Bauwerek durch den eher ortstreuen Gemeinen Nagekäfer kaum zu erwarten.
Die Larven des Nagekäfers sind ausschließlich im Holz. Es reichte die Stoffe durch Auszuschütteln lediglich vom Staub zubefreien.
Wenn Sie die Truhe erst neu eingesetzt haben und sie zuvor in einem kühleren leicht feuchteren Raum stand, wäre es eine schlüssige Erklärung für den Befall.
Ansonsten müßte man die Befallsursache weiter ergründen.
Viele Grüße
Hans-Jochim Rüpke

 

1173. Chrischi Peter
Mail
Hallo Herr Rüpke,

wir haben Kaminholz (Eiche/Buche)im Wald gesägt und nach nunmehr fünf Jahren in unsere Scheune zum Verbrauch gelagert.
Nun ist das Holz durch und durch mit dem Holzwurm besiedelt.
Meine Frage: geht der Holzwurm aus dem Kaminholz raus und befällt er die Scheune, unserem Holzfußboden (Parkett) und das restliche Holz in unserer Wohnung?

Schonmal vielen Dank für ihre Antwort.
Viele Grüße
Christian Peter
Lieber Chrischi Peter,
wie wäre es, einmal die Suche (rechts oben) zu bemühen und dort "Kaminholz" einzugeben? Dort sind schon etliche gleichartige Fragen beantwortet worden...
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke