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1122. holger.bruening
19.08.2005 12:31
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Hallo Herr Rüpke, dies ist ein sehr interessantes Forum für mich.Ich habe vor ca. 6 Monaten ein großes Anwesen mit Herrenahus und Stallungen, erbaut um die Jahrhundertwende, erworben. Dieses war seit ca. 5 Jahren nicht bewohnt und dem entsprechend auch nicht belüftet. An einigen Stellen, insbesondere an den Fußbodendielen und dem Dachgebälk, sind jetzt nach einigen Umbaumaßnahmen feinste Späne ausgetreten, so, daß ich davon ausgehe, daß sich dort überall die "gefrässigen Nager" eingenistet haben. Ich habe die Möglichkeit, das noch im inneren "Rohbau" befindliche und noch nicht bewohnte Gebäude komplett auf über 50° -70°C Grad auf zuheizen. Das auch über Tage. Glauben Sie, das ich mit dieser Methode, den "Nagern" das Leben zur "Hölle" machen kann ?
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1121. Kerstin Weller
18.08.2005 13:07
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Hallo hab leider keine möglichkeit z.Z Fotos zu schicken,aber herzlichen Dank für die Mitteilung. Das ganze ist für uns eine Frage des Geldes. Und da zu Investieren ist fraglich( habe gelesen das die Sache mächtig teuer werden kann) Aber noch eine andere Frage, wenn es unbewohnt bleibt ist das dann eher schlechter für die Substanz ? (in dem Zustand kann man es ja kaum bewohnen) Mit freundlichen Grüßen Kerstin |
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1120. Johann Gramkow
17.08.2005 21:40
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Moin, moin! Ich bin Zimmerergeselle und saniere gerade ein 170 Jahre altes Fachwerkhaus(Eiche, Herrenhaus, 3- stöckig, 50 x 12m) , das 1910 mit Zementputz zugekleistert wurde. Als Folge davon und einiger Durchfeuchtungen vom Dach ist fast das ganze tragende Fachwerk befallen/ geschädigt. Der (unabhängige) Gutachter (Biologe und Zimmerer) stellte ettliche Schädlinge fest von denen mir nur noch Kellerschwamm, Nagekäfer, Hausbock, Mulmbock und Holzwespe(?) einfallen. Aber keinen aktuelle Befall durch Insekten. Nun, da irrte er sich, und als ich gestern, an Tag 3 auf dem Bau die 5. lebendige Larve (Hausbock) erwischte, bekam ich das "Feuer frei" zur Bohrlochtränkung. Habe ich, ehrlich gesagt, bisher nur beobachtet, wenn auch häufig und Variationsreich. Naja, also gestern im Bett technische Merblätter, usw. gewälzt, alles gut, ich bohre also heute 12mm- Löcher in Abstand, Winkel und Tiefe nach Vorschrift befülle sie 2x mit den entsprechenden Wolman- Produkt und schlage dann die Buchenstäbchen ein. Aber: Durch den aufgebauten Druck beim Einschlagen dringt die Lösung durch das Buchen- Hirnholz nach aussen und saut mir nicht nur die Kluft ein, sonern lässt mich auch an der Wirksamkeit der Massnahme zweifeln. Ich gehe davon aus, daß der Druck, der das Mittel im Balken verteilen soll, eher durch das Buchenstäbchen entweicht als daß er 170 Jahre alte Eiche in Schnitten bis zu 28/28cm "tränkt". Eine Idee, die mir kam, wären Kunststoffproppen, entweder konisch wie Ohrproppen oder mit Rippen, wie die Stopfen zum schliessen der Ankerlöcher im Gerüstbau. Von der Materialverträglichkeit her kein Problem, oder? Was wäre sonst eine Lösungsmöglichkeit? Wo wären solche Stopfen zu erhalten? (habe mir die Finger wund gegoogelt, nix zu machen.) Mit freundlichen Grüssen aus Hamburg, Johann Gramkow
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1119. Kerstin Weller
17.08.2005 15:13
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Hallo mein Freund hat ein altes Häusschen und nun meine Frage:Keller ist nass mit allerlei Schimmel ,des weiteren sind die Stützbalken sehr morsch und nass und es rieselt Holzmehl heraus(obere Etage und Keller).In den oberen Etagen sind an der Wand zum Bad und Küche rosa und schwarze Flecken.Im Wohnzimmer ist der Fussboden an der Ecke zur Aussenwand eingebrochen.Ist das eine Mischung aus Schwamm und Wurm? Ist da noch was zu Retten? Mir macht das Haus einen sehr maroden Eindruck und abreissen ist nicht da an beiden Seiten noch Häuser stehen(ehem.Scheune und Elternhaus,alles ca.150 Jahre alt)
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1118. Reindl Claudia
16.08.2005 22:04
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Guten Tag, wir haben ein ca. 25 Jahre altes Haus. Unser Dachstuhl wurde damals gegen den holzbock gespritzt mit einer organgen Farbe. Heute mußten wir erschreckend feststellen, das der Holzbock in unserem Dackstuhl ist. Es wurde uns von einem Fachmann bestätigt. Was können wir nun machen gegen den Holzbock? Über die Heißluft sind wir uns nicht so im klaren. Kann man selbst gegen den Holzbock vorgehen? Vielen Dank im vorraus. Mit freundlichen Grüßen
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1117. Leo Müller
16.08.2005 10:59
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Guten Tag, habe Bilderrahmen geerbt, Typ Jugendstil, welche stark vom Holzwurm bzw. dessen Larven zerlöchert wurden. In Forum konnte ich eine Vielzahl von Tips entdecken. Am interessantesten war die Lösung durch Erhitzen. Die Rahmen passen in den Backofen, ich habe nur Bedenken wegen eventuellem Verziehen der Rahmen. Ein weiterer Tip wurde mir persönlich mitgeteilt, das Legen in eine Tiefkühltruhe. Und nun die Frage an den Fachmann: Würde das Einfrieren bei minus 20°C die Larven und die Eier zerstören oder liegen andere Erfahrungen vor? Ich bitte um Ihre Einschätzung. Besten Dank dafür, Leo Müller.
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1116. Friedhelm Weller aus Traisen
15.08.2005 21:31
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Hallo, bin über Google auf Ihre informativen Seiten gelangt. Ich wäre Ihhnen dankbar wenn Sie mir einen Tip zu folgenden Fragen geben könnten. Ich habe vor 10 Jahren eine Neubau mit vielen Holzteilen erstellt, sichtbare Holzbalkendecke, angebauter Balkon aus Holz, Holztüren sowie einige alte Weichholzschränke im Wohnzimmer. Die Holzteile sind überwiegend aus Kiefer- Tannenholz. In etwa 6 metern Enfernung steht auf dem Nachbargrundstück eine alte Scheune und ein altes Wohnhaus. Beide Gebäude sind stark vom Holzwurm befallen. Besteht Gefahr für mein Haus ? Ein Bekannter meinte, ich sollte das Haus mit Duftstoff- Fallen schützen ? Vorab vielen Dank für Ihre Antwort. Mfg. F. Weller
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1115. Andre`B.
14.08.2005 20:14
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Liebe Fachleute, ich habe auf dem Dachboden meines Hauses einen beginnenden Befall des Hylotrupes bajulus L. Käfer beider Geschlechter auf dem Boden und auch zufällig leben sowie auch Larven durch abbeilen gefunden. Ich habe zwei Balken mit Hilfe eines Holzbauingenuers ausgetauscht. Nun bin ich auf der Suche nach Pheromonfallen oder Pheromonen für Klebetafeln. Können sie mir helfen? Nirgendwo im Internet finde ich Bezugsquellen für dieses Produkt welches allerdings ganz sicher am Markt ist. Vielen Dank A.B. --
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1114. brigitte franke-krieger
11.08.2005 22:52
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sehr geehrter herr ruepke ! wir haben in unserer garage brennholz gelagert. mit erschrecken musste ich nach langer abwesenheit feststellen das ,dass brennholz von einem holzwurm ? befallen wurde. wir waehren ihnen sehr dankbar wenn sie uns en tipp geben koennten wie wir am besten auf diese situation reagiren. mfg b.f
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1113. Svend Wöhr
11.08.2005 18:10
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Sehr geehrter Herr Rüpke, wir haben vor 3 Jahren ein 100 JAhre altes Haus gekauft und renoviert. An den sehr schönen alten Treppen waren zwar Löcher zu erkennen, jedoch kein Holzmehl. Bisher war alles in Ordnung. Nun aber, nachdem wir ein Jahr hier wohnen liegt Holzmehl auf der Treppe und der Kellertreppe. DA wir in fast allen Räumen Parkett haben und auch eine Galerie aus Holz, haben wir nun Angst, daß sich der Holzwurm ( nach der Beschreibung auf Ihren Seiten) ausbreitet. Wir haben aber auch ein Baby im Haus, so daß wir Angst vor chemischen Anwendungen haben. Dennoch haben wir die Treppen mit Xyladecor eingestrichen. Was aber mit den verkleideten Unterseiten, an die man nicht herankommt? Was können wir tun? DAnke für eine Antwort und herzliche Grüße Svend WÖhr
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1112. Lisa Ohm
11.08.2005 10:55
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Lieber Herr Rüpke, können Sie mir ein Mittel gegen Holzwurmbefall empfehlen, von dem ich nicht krank werde, die Gesellen jedoch aufhören, das Dach zu zerfressen? Ich möchte den Dachboden ausbauen,es sind in einigen Balken Löcher und Holzmehl rieselt herunter. Ich denke, das es sinnvoll ist, die Jungs zu stoppen, bevor ich mich an die Isolierung mache. Ich würde mich sehr über einen effektiven Rat freuen. Lieben Dank und schönen Gruß Lisa Ohm
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1111. Holger Mühlstein
10.08.2005 11:16
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Sehr geehrter Herr Rüpke, mit Interesse habe ich ihr Forum gelesen, doch noch nicht die richtige Antwort auf meine Frage, hinsichtlich von inzwischen -3- Löchern mit einer Größe von ca. 4-5 mm in meinen 10 Jahre alten Kiefernfenstern, gefunden. "Normale" Wurmlöcher mit einer Größe von 1-2 mm sind nicht zu erkennen. Vielleicht können sie mir mitteilen, um was für eine Art von Schädling es sich handelt, bzw. er sich beseitigen/ bekämpfen lässt. Danke im Voraus, mit freundlichen Grüßen Holger Mühlstein
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1110. Wolfgang
07.08.2005 15:34
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Guten Tag, ich habe in den vergangenen 2 Jahren zusammen mit Freunden und Bekannten ein altes Fachwerkhäuschen, das früher mal ein Backhaus war und vor etwa 200 Jahren erbaut wurde, vor dem Verfall bewahrt und von Grund auf saniert. Das Häuschen ist nicht bewohnt, steht unter Denkmalschutz, das Fachwerk ist aus Eiche und die Gefache sind aus Strohlehm oder Lehmsteinen mit Lehmputz innen und außen ein Mineralputz. Die unteren Saumschwellen wurden ausgetauscht, das Fachwerk außen nach Entfernung des alten Farbanstriches mit denkmalgerechter Leinölfarbe gestrichen. Zwar ist schon immer erkennbar, daß ein Nager im Holz ist oder war, das kann man an zahlreichen Löchern erkennen. Ich war jedoch der Hoffnung, daß er sich verzogen haben könnte bis ich vor etwa zwei Wochen, außen an der schwarzen Fachwerkfarbe gut erkennbar, ein paar kreisrunde Löcher von etwa 3mm Durchmesser die nach meiner Einschätzung frisch aussehen und in dieser Umgebung helleren Staub der auf Holzmehl schließen lassen könnte. Ich habe in diesem Forum einige Beiträge gelesen und mitbekommen, daß eine Bekämpfung kaum oder nur bedingt (zumindest an einer solchen Baukonstruktion) möglich ist. Kann mir jemand Ratschläge zu Methoden der Feststellung, ob sich der Käfer noch im Holz befindet geben? Gib es Anhaltspunkte ob er sein Leben in dieser Behausung eher beenden wird oder sich noch immer sehr wohl fühlt. Die Zustand des Bauwerkes ist nach der Sanierung bestimmt als gut zu bezeichnen, das Dach ist dicht, eine Dachrinne wurde installiert und die ausgetauschten Saumschwellen wurden gegen aufsteigendes Wasser geschüzt. Dies alles war vor der Sanierung nicht der Fall. Gruß Wolfgang
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1109. Christian Kasberger
07.08.2005 09:24
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Hallo, ich hätte eine Frage bzgl. des besten Vorgehens. Wir haben ein Bad im ersten Dachgeschoss. Dieses hat ein Holzdecke. hinter dieser Holzdecke hören wir seit ca 3 Monaten "Geräusche" (wie wenn man Fingernägel aneinander schnippt, nur höher). Ausserdem finden wir Sägemehl in der Badewanne (Geräusch unmittelbar darüber). Wir haben jetzt auch schon ein Insektenbeine aus dem Spalt in der Holzdecke gesehen, aus denen das Mehl (nich alzu feines, eher wie kleine Sägespäne) rausgeworfen wird. Es scheint nur ein Tier zu sein, da das Geräusch immer an der gleichen Stelle ist. Frage: Was könnte das sein ? Wie gehen wir am besten vor ? Beim ersten Verdacht, nämlich Hausbock, würde mich die lange Lebenszeit wundern. Vielen Dank für Auskünfte, Christan |
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1108. Manfred Schnautz
06.08.2005 14:10
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Sehr geehrter Herr Rüpke, vielen Dank für Ihre Antwort. Wie sieht es aber mit der Heißluftbehandlung aus? Der gesamte Dachbereich ist ja neu und unbefallen, muss also nicht mitbehandelt und der Reetteil könnte isoliert werden. Nur an den Hausseiten reicht das Reet noch etwas in den Bereich des Erdgeschosses hinein. Ist eine Heißluftbehandlung teurer als Spritzen mit einem Borpräparat? Mit welchem Material müßte die Holzoberfläche bei freibleibenden Balken denn gegen Abstauben von Borsalzen in den Innenraum nachbehandelt werden? Eine Firma sagte uns, das sei aus gesundheitlichen Gründen notwendig. Ist eine solche Oberflächenversiegelung bei vorbeugender Behandlung mit Borpräparaten auch nötig? Schon jetzt vielen Dank für Ihre Hilfe Manfred Schnautz |
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1107. Lotte kaltbeitzer
05.08.2005 18:24
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Sehr geehrter Herr Rüpke, wir haben 1998 einen Schrank gekauft, der aus altem Holz gebaut wurde. Er steht bei uns im Wohnzimmer und beherbergt der Fernseher und die Stereoanlage. Jetzt hat mein Mann festgestellt, dass in der Seitenwand ein Holzwurm sein Unwesen treibt. In einer Holzfachhandlung hat man uns eine Sprühdose von Xyladekor empfohlen mit der wir schon viele Male in die schon ziemlich großen Wurmlöcher gespritzt haben. Es hat jedoch noch nicht den erwünschten Erfolg gehabt. Der Wurm "arbeitet" weiter. Was können wir noch tun? Wie lange überleben die Larven bzw. Käfer in dem Holz? Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen lotte Kaltbeitzer
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1106. sandra - Heimwerker Laie :-)
04.08.2005 14:31
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Hallo, ich habe mal eine Frage zur Verwendung von einem Mittel wie z.B. "Holzwurm Ex" von Clou. Habe vor kurzem einen alten Speicher ausgeräumt und tolle massivholz Möbel gefunden (Holzgestell für eine Nähmaschine, Stühle und ein kleines Sideboard) - die ich nun selbst aufbereiten möchte. In der Holz Oberfläche befinden sich ganz kleine Löcher - lt. Beschreibungen in Foren bin ich mir sicher, dass es sich um Holzwurmbefall handelt. Meine Frage - da die Möbel sehr alt sind - ist der Holzwurm noch aktiv? Wie wendet man die Mittel (Holzwurm Ex) an? Muß ich die Möbel erstmal komplett auseinander nehmen (was kein Problem ist) und abschleifen - oder trägt man diese Mittel direkt auf die Möbel auf? Was empfehlt Ihr danach - einfach nur klarlack oder ggfs. einen Antikwachs? Ich würde mich freuen wenn ich einige Fachinfos erhalten könnte - vielen Dank!
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1105. Manfred Schnautz
04.08.2005 10:05
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Sehr geehrter Herr Rüpke, wir beabsichtigen den Kauf eines Fachwerkhauses von etwa 1820. Es soll zum Wohnhaus umgebaut werden, d.h. das Innenraumklima wird wärmer und trockener werden. Die Holzkonstruktion ist in Eiche, Reetdach und Dachhölzer wurden vor 8 Jahren erneuert. Bis auf die Fußpunkte der Ständer und die Schwelle macht das Holz eigentlich einen guten Eindruck. Es hat allerdings fast überall eine teilweise hohe Zahl von Holzwurmlöchern. Einen lebenden Befall konnten wir aber fast nirgendwo finden, also keine hellen Fluglöcher oder Bohrmehlhäufchen. Z.Zt. ist dort viel Staub und Spinneweb, wodurch Bohrmehl evt. schlechter sichtbar ist, aber auch hellere Staubfahnen waren keine vorhanden. Beim Anbeilen der Balken fanden wir keine Larven, Fraßgeräusche sind nicht zu hören. Auch ein hinzugezogener Zimmermann fand nichts. In dem Haus stehen noch alte Holzteile, die teilweise allerdings eindeutig lebenden Befall haben. Ist es wirklich denkbar, dass sich der Lebendbefall auf das Inventar beschränkt? Sind überhaupt bekämpfende Maßnahmen abgesehen von den kleineren Befallsherden - erforderlich und wenn ja, welche Maßnahmen würden Sie empfehlen? Von Ihrer Internetseite weiß ich, dass der Holzwurm auch altes Holz befallen kann. Dann ist doch sicher ein vorbeugender Holzschutz ratsam? Wäre bei einem Reetdachhaus u.U. eine Heißluftbehandlung möglich und wie teuer wäre so etwas etwa. Gibt es außer Anbeilen und optische Hinweise wie z.B. die hellen Ausfluglöcher eine sichere Möglichkeit, lebenden und alten Befall zu unterscheiden? Vielen Dank für Ihre Hilfe Manfred Schnautz
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1104. h.spethmann
04.08.2005 07:51
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Hallo Herr Rüpke, wir habe einen sehr alten Renaissance-Schrank mit schönen Schnitzereien an der Frontseite, die restlichen Wände sind nicht mehr so gut erhalten.Ich nehme an, daß wir Insekten in dem Schrank haben. Wir finden des öfteren kleine schwarze Tiere mit seitwärts abstehenden Flügeln, wie kleine Fliegen. Es dies ein holzzerstörendes Insekt? Wir haben natürlich im Haus noch viele andere Holzmöbel stehen und wollen einen Befall vermeiden. Meine Frau hat den Schrank des öfteren mit Insektiziden ausgesprüht und ausgewaschen, aber die Tiere sind noch vorhanden. Können Sie mir sagen um welche Sorte Tier es sich handelt und wie wir den Schrank dagegen behandeln sollen. Danke für die Rückantwort.
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1103. Andreas
03.08.2005 22:27
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Hallo, ich hab eine etwas ungewöhnliche Frage. Ich möchte gerne ein Didgeridoo(Instrument der Australischen Ureinwohnter) aus Apfelholz innen ölen. Ich dachte dabei an Hartöl, Grundieröl oder Harzöl! Das Öl/Harz sollte die innenfläche des Didgeridoos gegen Speichel schützen aber die Oberfläche sollte noch Diffusionsoffen sein. Desweiteren sollte das ganze nicht gesundheitsschädlich sein, da dieses Instrumente mit den Mund geblasen wird. Könnte mir jemand etwas emfpehlen? Wo bekomme ich so etwas in Fürth/Nürnberg! Vielen Dank, Andreas
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1102. Becker
03.08.2005 20:05
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Guten Tag Herr Rüpke, leider konnte ich trotz durchstöbern ihres Forums keine eindeutige Antwort auf meine Frage bekommen. Darf KVH (Ficht) unbehandelt als Dachstuhlholz in der Gefährdungsklasse 1 verbaut werden? Ich sehe es in der Praxis immer wieder und frage mich wie die Bauträger bei einem auftretendem späteren Hausbockbefall rechtlich abgesichert sind??? Sie haben in einigen Beiträgen geschrieben(Kein Originalton): Wenn das KVH keine Risse hat..., wenn die Konstruktion allseitig geschlossen wird... Fakt ist doch, dass KVH (NSI) Risse hat, und das zum Teil nicht unerheblich! Und das die Dachstuhlkonstruktion über viele Jahre bis auf die kleinste Lücke dicht bleibt, ist doch blanke Theorie! Warum wird dann trotzdem überall munter unbehandeltes KVH im Dachstuhlbereich verbaut? Nur weil bislang noch kein Schadensfall bekannt ist und es noch keine Langzeitversuche gibt?
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1101. H. Pauli
02.08.2005 21:44
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Ich habe folgendes Problem. Aus einem Abbruchhaus in der Nachbarschaft konnte ich einen ca. 100 Jahre alten Konservenschrank retten, der sich allerdings in einem jämmerlichen Zustand befand. Ich ließ ihn abbeizen, da dabei auch die Chance bestand, dass der Wurmbefall abgetötet wird. Nach nun einem Jahr und guter Aufarbeitung des Schrankes stelle ich erneut Wurmlöscher fest, ob diese aus dem alten, trotz Beize überlebenden Befall oder einem neurerlichen stammen, weiß ich natürlich nicht. Der Schrank ist wie gesagt praktisch fertig aufgearbeiten und gewachst, er soll zudem in der Küche Platz finden und Geschirr aufnehmen. Was kann ich in dieser Situation gegen den Befall tun? Mit freundlichen Grüßen. Heinz Paulöi
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1100. Bernd Kowatsch
02.08.2005 16:57
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Guten Tag Auch ich habe ein Problem mit dem Holzwurm! Ich habe voriges Jahr ein 50Jähriges Haus gekauft. (Der Hausverkäufer sagte NICHTS von einem Holzwurm, ist das legal?) Vor einen Monat schaute ich mir den Dachboden etwas näher an. Der Dachstuhl selbst weist KEINE kleinen Löcher mit Holzmehl auf, sondern die 15x15 er Latten am Boden des Dachstuhls. Es sind 10 Latten, und fast jeder hat diese Merkmale! Wenn alles ganz ruhig ist, hört man die Viecher sogar knabbern! Jetzt gibts da diesen Holzwurmtod, den man aufs Holz streichen kann. Okay, ich werde die ganzen Latten einstreichen müssen. Aber was passiert mit den Stellen zu denen man nicht dazukommt? Muss nun alles rausgerissen werden? Gibts irgendwas um das zu umgehen? Bitte um baldige Hilfe  mfg Bernd
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1099. Frank Liesert
31.07.2005 21:07
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Sehr geehrter Herr Rüpke, im Zuge des Umbaus einer Scheune zu einem Wohnhaus ist geplant, eine Holzbalkendecke einzubauen. Die Holzbalkendecke befindet sich zwischen dem zu Wohnzwecken genutzten Erdgeschoss und dem Obergeschoss, daß für Schlafräume genutzt werden soll. Die Holzbalkendecke soll wie folgt aufgebaut werden (von unten): BSH 10 x 24 cm, 24 mm starke Bretter, Trittschalldämmung und Estrich. Die Leimbinder sollen von unten nicht verkleidet werden, so daß die Unterseite der Bretter sichtbar bleibt. Nun zu meinen Fragen: Könnte es ein Problem geben, wenn zwischen den Brettern und der Trittschalldämmung eine Dampfsperre verlegt wird? Macht es überhaupt Sinn, dort eine Dampfsperre zu verlegen? Sollten die Leimbinder mit einem Klarlack o. ä. gestrichen werden? Falls ja, welche Farbe/welchen Lack würden Sie empfehlen? Mit welcher Farbe/welchem Lack sollte man die Bretter unterseitig behandeln. Über Ihre Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank für Ihre Mühe vorab. Mit freundlichen Grüßen aus Lüdinghausen Frank Liesert
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1098. Horstmann, Hans-Otto
30.07.2005 11:03
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Sehr geehrter Herr Rüpke, ich habe eine Frage zum Thema Bahnschwellen. Mein Nachbar grenzt seit 20 jahren sein und mein Grundstück mit Bahnschwellen ab. Ich habe ihn seit ca. 10 Jahren gebeten, diese zu entfernen. Nun wird er tätig: er will seine Bahnschwellen entsprechend der vermeintlichen Rechtssprechung in NRW nunmehr "versiegeln". Dabei streicht er die oberirdischen Teile der Bahnschwellen mit einer Acrylbeschichtung. Ist das rechtskonform oder muss er nicht die gesamten Schwelle ober- und unterirdisch behandeln. Reicht eine derartige Versiegelung eigentlich ? Vielen Dank im Voraus. Hans-Otto Horstmann
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sie müßten über die Kenntnisse zur Heißluftbekämpfung verfügen und die nötige technische Ausrüstung haben. Der Aufwand an Gerätekosten ist nicht wenig. Sie pumpen einige 1000 m3 Luft mit weitaus höheren Temperaturen in den dazu vorbereiteten Strömungsablauf in Gebäudeabschnitte, um über diesen Luftströmungsverlauf die Holzkonstrution zu ereichen und dann das Holzinnenere auch an der ungünstigeren Stelle auf 50°C zu erhitzen sowie diese Temperatur endlich über 60 Minuten zu halten.
Um da hinzu kommen, braucht es seine Zeit, eine entsprechende Vorbereitung zur Luftströmung, eine Messüberwachung mit Apparatur und mit vielen Messpunkten, entsprechend große Heißluftaggragate, Riesenheißluftrohre und Spezialluftschläuche und einen großen Tank mit Heizöl.
Dann kann das klappen.
Mit einfacheren "Bordmitteln", Zentralheizungen, Heizern etc. kann man eine Heißluftbekämpfung nicht erfolgreich ausführen.
Die Heißluftmethode ist zwar seit über 100 Jahren im Einsatz, ist aber keinesfalls eine "einfache Sache", wie viele denken mögen. Es bedarf einer längeren Berufserfahrung. Oft sind auch nicht alle Bauteile überhaupt erreichbar, was dann weiter Kenntnisse auf dem Weg zur erfolgreichen bekämpfung erfordert.
Grundsätzlich ist jedoch vor jeder Maßnhame erstmal festzustellen, welche Insekten da überhaupt tätig sind und was die Ursachen dazu sind. Erst danach folgen dann die Empfehlungen zu weiteren Maßnahmen.
Der sichere Weg zum Ziel: Schaden feststellen, Ursache finden, Maßnahmen planen, Maßnahmen ausführen.
Viele Grüße
Hans-Joachim Rüpke